Das Java Modulsystem- oder löst es Probleme die es ohne nicht gäbe?

Das Java Modulsystem bzw. die Idee dahinter hat eine lange Geschichte. Schaut man sich den JSR277 an, ist zu erkennen das dieser bereits Mitte 2005 formuliert und eingereicht wurde. Die Geburtswehen dauerten unglaubliche 12 Jahre!

Das muss den Entscheidern doch aufgefallen sein?! Das ist ein Zeichen! Sowas hat in einem Softwareprojekt etwas zu bedeuten.

Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!

… möchte man zurufen! Aber der Zug hat nun seit einigen Monaten Fahrt aufgenommen. Und alle, wirklich alle müssen sich nun mit dieser Lösung auseinandersetzen. Der tote Klepper wird geritten! Es wurden Strategien entwickelt:

  • Wir wechseln die Reiter.
  • Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
  • Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
  • Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.”
  • Wir weisen den Reiter an, sitzen zu bleiben, bis das Pferd wieder aufsteht.
  • … usw

Ganz egal das viele Projekte vorzüglichen Code hervorbrachten, bei Bedarf! existierende Modulsystem wie OSGi-  oder auch das weniger bekannte Netbeans Module System (Netbeans Platform) verwendeten, nein mit dieser Lösung soll nicht nur die monolithisch gewachsene Java-Plattform aufgeräumt werden, sondern man wollte das Problem die Lösung auch zu einem Problem einer Lösung aller machen.

Übrigens finde ich den Projektnamen Jigsaw ganz passend, erinnert er doch an ein Massaker :-(

Hier noch ein paar Infos zum thema: https://www.heise.de/developer/artikel/Modulare-Java-Zukunft-Das-Java-Platform-Module-System-erklaert-3700766.html

Talk is cheap. Show me the code.

… dieses Zitat wird Linus Torvalds zugeschrieben. Hier sind ein paar weitere: https://www.goodreads.com/author/quotes/92867.Linus_Torvalds oder hier

Auch das soll er gesagt haben: „Microsoft isn’t evil, they just make really crappy operating systems.“ Schade das es scheinbar nie eine Diskussion darüber zwischen Linus und Dave (Cutler) gegeben hat, das hätte interessant werden können :-)

 

Uncle Bob – Scribe’s Oath – Um die Ehre des Berufsstandes der Computerprogrammierer zu verteidigen und zu erhalten

Um die Ehre des Berufsstandes der Computerprogrammierer zu verteidigen und zu erhalten.

Uncle Bob – Scribe’s Oath

  1. I will not produce harmful code.
    • I will not intentionally write code with bugs.
    • This means: Do your best.
  2. I will not produce code that’s not my best.
  3. I will provide with each release a quick, testable & repeatable proof that the code works.
  4. I will not avoid release that will impede progress.
    • Short term rapid releases
  5. I will fearlessly and relentlessly improve the quality of code.
    • I will never make the code worse.
  6. I will keep productivity high.
    • I won’t do anything that decreases productivity.
  7. I will continuously ensure others can cover for me and I can cover for them.
  8. I will produce estimates without certainty, and I will not make promises without certainty.
  9. I will never stop learning and improving my craft.

Mein erster „richtiger“ Computer: Schneider CPC 464

Mein erster richtiger ;-) Computer: Schneider CPC 464

Die Amstrad CPC-Serie, im deutschsprachigen Raum besser als Schneider CPC bekannt, war eine in den 1980er Jahren populäre Baureihe untereinander weitgehend kompatibler 8-Bit-Heimcomputer, die auf der damals weit verbreiteten Z80-CPU basierte und u. a. in Westeuropa größere Verbreitung fand.

Hier eine schöne Zusammenfassung seiner Geschichte: https://www.theregister.co.uk/2014/02/12/archaeologic_amstrad_cpc_464/

 

Als MS Apple rettete, und andere Highlights in 30 Jahren Windows

Der folgende Artikel trägt ein paar nette Infos und Videos aus 30 Jahren MS Windows zusammen:

http://fortune.com/2015/11/21/windows-30-hits-and-misses/

 

Ray Ozzie, the technologist behind Lotus Notes, one of the first collaboration applications. In fact, Ozzie, once described by Gates as one of the best programmers in the universe, replaced Gates as chief software architect in 2006.

 

VisiCalc, Dan Bricklin – ein ganzes Programm in 28k?!

VisiCalc, das erste Tabellenkalkulationsprogramm wurde von Dan Bricklin entwickelt. Es ist kaum zu glauben das was er bisher erreicht hat nur von einem Entwickler stammt?!

In der heutigen Zeit kaum vorstellbar das das gesamte Programm aus 27.520 bytes besteht!!

Zitat: „The original VisiCalc program that ran on the IBM PC in 1981 still runs on today’s PCs. I have included it here, with the kind permission of Lotus who now owns the copyright, for people to try themselves. You can download it to your PC and run it under Windows or DOS. It is only 27,520 bytes long (smaller than many GIFs and JPGs on the web).„. Details zu VisiCalc.

 

Say NO to NoSQL! – Oder: Manche heißen Dinge gab es dann doch schon vor 20 oder 30 Jahren :-)

Durch Zufall habe ich das folgende Video von Stefan Mischook bei youtub entdeckt. Bisher kannte ich diesen Namen nicht, aber der Titel „Say NO to NoSQL in 2018!“ machte mich neugierig ;-) Derzeit ist NoSQL (noch!) extrem angesagt und SQL sowas von Oldschool! Bääh!
Aber: NoSQL oder nicht interessant ist der Punkt den er als „tech loop“ beschreibt, ab ca. 1min: